Umsatzsteigerung mit selbstgemachten Sommerdrinks

Erfrischung und Abkühlung, danach werden sich Ihre Gäste im Sommer sehnen. Kaffee und Tee werden bei der Nachfrage eher rückläufig sein. Der Trend geht zu selbstgemachten Erfischungsdrinks. Den Preis, den Sie für ein solches Getränk ansetzen, kann höher sein als bei den gängigen Softdrinks, was Ihnen einen höheren Umsatz bringt.

 

Kreation:
Wir haben für Sie drei Beispiel-Rezepte am Ende des Artikels zusammengestellt, grundsätzlich gilt, je individueller, desto besser. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Wenn Sie in Ihrem Drink, die CI des Unternehmens mit einbauen können, hat das einen hervorragenden Wiedererkennungswert. Möglich wäre hierbei Ihre Farben, oder was zu Ihrem Namen passt. Bei der Auswahl der Zutaten müssen Sie den Fokus auf frische Produkte legen. Auch die Präsentation sollte außergewöhnlicher sein, als die der „normalen“ Getränke. Hierbei kann man einen Zuckerrand am Glas machen, Früchte und Eiswürfel ins Getränk geben, oder aufgeschnittene Früchte als Dekoration. Eine ausgefallene Auswahl des Glases rundet Ihren eigenen Sommerdrink ab. Man kann zum Beispiel in Einmachgläsern das Getränk servieren.

Preis:
Grundsätzlich sind Sie nicht vergleichbar, weil was Sie anbieten, hat niemand sonst zu bieten! Sie sollten auf jeden Fall einen höheren Preis veranschlagen, als bei anderen Cocktails, denn die frischen Zutaten sind deutlich teurer, als zum Beispiel eine Flasche Saft. Auch sollte der hohe Zeitaufwand nicht in Vergessenheit geraten. Bei einem saisonalen Getränk empfiehlt sich die einfache Aufschlagskalkulation.

Marketing:
Um gewünschte Umsätze zu erzielen, müssen Sie Ihren Drink bewerben. Durch einfache Mittel, wie ein Aufsteller vor Ihrem Lokal, und vorbeilaufende Leute werden zu Ihren Gästen. Natürlich muss es ansprechend klingen, und der potentielle Gast muss Lust darauf bekommen. Kostengünstig ist und bleibt Social Media. Auf Facebook, oder Instagram ein Foto hochladen, kurze Beschreibung zu Ihrem Drink, kostet „nur“ ein paar Minuten. Die eigene Website ist ebenfalls ein Muss. Legen Sie zur normalen Karte, einfach einen extra Flyer um auf Ihr Getränk aufmerksam zu machen. Somit sparen Sie sich auch den veränderten Druck der Karte.

Erfrischende Inspiration:

Wassermelonen-Frappé

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Fruchtfleisch einer Wassermelone

Saft von 1 Zitrone

200 g Crushed Ice

Eiswürfel

300 ml Tonic Water

Zubereitung: 500 g Wassermelonenfruchtfleisch würfeln und möglichst alle Kerne entfernen. Mit dem Saft von 1 Zitrone und 200 g Crushed Ice (oder Eiswürfeln) im Mixer fein zerkleinern und anschließend kaltstellen. Zum Servieren einige Eiswürfel in die Gläser geben, zu 2/3 mit Wassermelonensaft füllen und den Rest mit Tonic Water aufgießen. Für die Cocktail-Variante etwas Gin hinzufügen.

Homemade Lemonade

Zutaten für 8 Portionen:

1.5 l stilles Mineralwasser

200 g Zucker

1 Prise Salz

150 ml Zitronensaft

Zitronenmelisse

Eiswürfel

Zubereitung: 500 ml stilles Mineralwasser, den Zucker und 1 Prise Salz in einem Topf unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vollständig abkühlen lassen. Mit 150 ml Zitronensaft und 1 l eiskaltem stillem Mineralwasser aufgießen. Mit einigen Stielen Zitronenmelisse in Gläser, Krüge oder Flaschen füllen. Zum Servieren Eiswürfel hinzufügen.

Rharbarber Schorle

Zutaten für 2 Liter:

2 kg Rhabarber

40 g frischer Ingwer

100 g Zucker

1 Liter Mineralwasser

2 Limetten

Zubereitung: Beide Enden vom Rhabarber abschneiden, Stangen in Stücke schneiden. Ingwer schälen, grob zerschneiden. Den Rhabarber mit Zucker und 500 ml Wasser zugedeckt bei milder Hitze langsam aufkochen, dann 10 Minuten garen, bis der Rhabarber zerfallen ist. 30 Minuten ziehen lassen. Rhabarber in ein feines Sieb geben und gut ausdrücken (ergibt ca. 1 l Saft). Saft mit Mineralwasser auffüllen und eisgekühlt mit Limettenscheiben servieren. Wer mag, gibt noch einen Schuss Aperol und Sekt dazu.

 

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