Tipps zum Wasser sparen im Hotel

 

Wasser ist ein überaus kostbares Gut. Der bewusste Umgang mit Wasser sollte auch in Tourismusregionen eine Selbstverständlichkeit sein. Trockenheit, Dürreperioden und sinkender Grundwasserspiegel sind die Folgen des Klimawandels, was einen verantwortungsvollen Umgang voraussetzen sollte. In der Praxis wird das Thema Wasser jedoch noch nicht mit der Intensität behandelt, wie die Themen Energiewende und Energieeffizienz.

Die Ressource Wasser wird jedoch auch immer teurer, neben der Umwelt können auch Hoteliers und Gastronomen von Wassereinsparungen finanziell profitieren.

 

Einfach umzusetzende Tipps, wie Sie Wasser und Geld sparen:

 

Wasserzähler und Warmwasserzähler sollten regelmäßig, jeden Monat abgelesen und ausgewertet (Anzahl Hotelgäste, Anzahl Übernachtungen, Anzahl Essen etc.). So erhalten Sie einen Überblick, wie viel Wasser an welcher Stelle (Küche, Zimmer, Pool, Bewässerung, Wäscherei etc.) verbraucht wird. Fortgeschrittene Hotels setzen bereits auf ein digitales Monitoring mit Warnfunktion, wenn unverhältnismäßig viel Wasser verbraucht wird. Das Erheben von Daten ist in allen Bereichen, wo Optimierungen von Wasser, Wärme und Energie stattfinden sollen, der erste Schritt.

Alle Wasserabgabestellen (Duschen, Wasserhähne, Toilettenspülung etc.) sollten regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden. Tropfenden Wasserhähne oder rinnende WC-Spülungen müssen umgehend repariert werden. Tropft ein Wasserhahn nur einmal pro Sekunde, gehen pro Tag 7,2 Liter Wasser und pro Jahr 2600 Liter Wasser und Geld verloren. Zudem müssen Duschköpfe und Wasserhahn-Siebe regelmäßig entkalkt werden, wenn Sie nicht auf innovative Technologien setzen, die dieser Problematik nachhaltig und 100% umweltschonend entgegentreten.

Grünanlagen dürfen nur in den frühen Morgenstunden oder nachts gegossen werden. Wenn es die Gegebenheiten zulassen, sollte immer über den Einsatz einer Zisterne nachgedacht werden. Bei Neubepflanzung sollte darauf geachtet werden, dass man Pflanzen verwendet, die wenig Wasser benötigen. Auch wenn es eine höhere Investition ist, kann man die Zisterne noch durch ein intelligentes Bewässerungssystem ergänzen.

Man sollte heutzutage davon ausgehen, dass in jedem gastronomischen Betrieb oder Hotel, WC-Spülkästen mit Sparfunktion verbaut sind. In der Praxis ist das, ähnlich wie das Umrüsten auf LED-Lampen, noch nicht in allen Hotels oder Restaurants passiert.

Setzen Sie auf wassersparende Armaturen, den Einsatz von wassersparenden Technologien für Hotelduschen, wie den ECOTURBINO. Dieser reduziert den Wasserverbrauch um bis zu 50% ohne Komfortverlust für Hotelgäste.

Spülmaschinen und Waschmaschinen immer maximal beladen. Spülmaschinen sollten jedoch so beladen werden, dass alles komplett hygienisch sauber wird und kein Extra-Spülgang von Nöten ist.

Bieten Sie Hotelgästen an, dass Hotelzimmer nicht täglich gereinigt werden müssen. In der heutigen Zeit erwarten es Hotelgäste auch, diesen Service zu nutzen, ohne eine große Gegenleistung zu erhalten. Mit einer Aufmerksamkeit kann man den Gast natürlich bestärken. Es müssen weniger, teils kaum benutzte Handtücher, gewaschen werden und darüber hinaus wird kein Wasser für die Reinigung benötigt.

Setzen Sie auf neue Technologien, wie das chemiefreie Reinigungskonzept, des Unternehmen Medeco Cleantec. Neben einer Wasserersparnis von 90% pro Zimmerreinigung, ersparen Sie sich auch alle Reinigungsmittel und Arbeitszeit. Der Reinigungsstandard wird erhöht und es bilden sich auch keine resistenten Keime auf den Rückständen von Chemikalien. Mehr Chemie führt zu mehr Schmutz und Keimen!

 

Wussten Sie, dass knapp 98% des Wassers auf der Welt Salzwasser in Meeren und Ozeanen ist?

Dieses Wasser ist weder in der Industrie, Landwirtschaft oder als Trinkwasser verwendbar. Lediglich durch wirtschaftlich aufwendiges Entsalzen, wie auf der Insel Helgoland, kann dieses Wasser verwendet werden.

Die restlichen zwei Prozent Süßwasser sind für uns nutzbar.

Große Mengen sind davon aber in Schnee, Eis und Gletschern gebunden. Lediglich 0,4 Prozent aller Wasservorräte auf der Erde kommen für Menschen, Tiere und Pflanzen in Frage, diese sind wie folgt verteilt:

- Wasser in Seen (67,4 Prozent)

- Bodenfeuchte/Feuchtgebieten (20,7 Prozent)

- Regenwasser (9,5 Prozent)

- Wasser in Flüssen (1,6 Prozent)

- Lebewesen (0,8 Prozent)

 

Achten wir gemeinsam auf einen verantwortungsvollen Umgang aller unserer natürlichen Ressourcen.

 

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